aktuelles Ensemble

Statements von Ensemblemitglieder

«Hier ist die Bühne für mich wie eine kleine heile Welt. Da darf ich mal so sein wie ich es gerne haben würde. So sein wie ich bin, mich nicht verstecken und verstellen müssen und v.a. nicht perfekt sein müssen… und diese Vertrautheit, die entsteht…» Monika Guélat

«Die Proben und Auftritte führten mich manchmal an meine körperlichen und psychischen Grenzen. Ich ermüde rasch. Trotzdem: Ich kann mich kreativ ausdrücken, darf anders sein, indem ich Ich bin. Ich will zeigen wie mein Leben ist.
Bei den Auftritten konnte ich ganz abtauchen in die Welt der Schiffspassagiere und in meine eigene Welt. Wir sind alle so verschieden, und doch hat jeder Platz und seine Berechtigung. Zudem haben wir uns diese Welt über Monate aufgebaut. Es ist immer spannend zu sehen, wie wir uns darin wieder neu bewegen.» Gerda Löw

«Wir haben uns gesteigert, sind freier geworden – auf der Bühne, vielleicht auch im Leben?! Am Anfang war ich eher steril, eher unsicher, dadurch war auch der Kontakt zum Publikum anders.
Das Publikum fragt immer wieder: Wie kommt ihr zu so einem Stück?» Marlies Verhofnik

«Ich fands gut und anstrengend. Manchmal wäre ich lieber zu Hause geblieben und nicht noch zur Probe gefahren. Ich muss viel arbeiten und man wird älter. Deshalb höre ich jetzt auch auf.» Urs Ilg

«Im Gegensatz zum „Traumschiff“ zeigen wir das Gegenteil – wir reizen aus, schauen hinter die schöne Fassade.
Erst war alles durcheinander. Mit der Zeit erst entstanden Teile: Schiffgesellschaft, Einzelszenen, Dinner.
Statt Schluss-Applaus miteinander ins Gespräch zu gehen, zeigt mehr Wertschätzung.» Kurt Riederer

«Diese Entdeckungsreise, die zu meiner eigenen wurde, konnte kaum unterschiedlicher sein. In der gemeinsamen Auseinandersetzung und Arbeit lernt man sich irgendwie neu kennen und rückt ganz eigene Eindrücke ins Scheinwerferlicht – ohne in eine Bewertung zu rutschen. Jede Kante, jeder Schatten, jede Struktur bekommt seine ganz eigene Bedeutung und Wichtigkeit. Das Zusammentreffen von Bewegung, Tanz, Gesang und Darstellung, diese Kombination aus allem ermöglicht mir, mich als Individuum so ganz zu erleben. Ausserdem ist das Zusammenspiel vom Einzelnen und dem Ensemble echt herausfordernd und gleichzeitig ein kleines Wunder. Der Einzelne ist wichtig und das Ensemble – Egotrip und Gemeinschaft gleichzeitig…» Lilli Stuhlmann

«Ich hab viel gesungen- das war schön. Wasserschlacht und Essen war besonders – nicht mit Gabel zu essen, sondern mit den Händen- macht man ja sonst nicht. Ja und die tollen Videos von Raphael- echt wie Ferien auf einem Schiff, nur eben nicht echt.» Tobias Schmidli

«Das Experimentieren und der Prozess – auch mit mir selbst, war spannendes Neuland und nicht immer einfach. Was will ich zeigen, wieviel will ich zeigen? Die Prozessbegleitung war gut und wichtig – Begleitung und Konfrontation.
Was mir an den Proben gefallen hat, war die Mischung aus Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit – eigentlich eine sehr weise Lebenshaltung. Inzwischen wünsche ich mir noch mehr Schrägheit, Mut sich aufs Ungewohnte einzulassen – wie das die Zuschauer ja auch tun müssen.» Jenny Wienrich

«Das Stück zeigt stark, wie ich im Leben stehe. Dass ich plötzlich nicht mehr dabei war, hat mich sehr berührt. Das Tubaspielen – da kam meine Sehnsucht zum Ausdruck, meine Sehnsucht nach Liebe. Später, als Zuschauer war mir Einiges manchmal dann zu abstrakt.» Johannes Widmer