Pauline oder der Versuch und weitere Irrtümer

Eine mobile Installation und Performance aus Koffern und Kisten,
als Zusammenspiel von Objekten, Soundcollagen, Tanz, Aktionen und Video.

Konzept und Performance – Micha Stuhlmann
Video und Lichtdesign – Raphael Zürcher
Komposition und Klang – Lara Stanic

Zürich – St. Gallen – Herisau 2012

Klingende und sich bewegende Objekte, Alltagsgegenstände, Videoloops und unzählige kleine Anspielungen werden von „Pauline“ der Protagonistin durch ihre performativen Handlungen belebt.
Ihr Haus, eine Ansammlung von Lebensräumen, fordert zum Verweilen und erkunden auf. Flüchtiges, scheinbar Zufälliges und Nebensächliches gerät in den Fokus der Aufmerksamkeit. Hinter allem eröffnet sich die Fragen nach dem Leben.

IMG_3449IMG_3465IMG_3476IMG_3533IMG_3495IMG_3592IMG_3593Performance und Installation im Walcheturm Zürich – 12.03.2012
Videoarbeit _ Raphael Zürcher
Klang _ Lara Stanic
Fotos _ Andreas Sommer

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Videostills

„…Es ist eine Neugier der besonderen Art, wie wenn ich in ein fremdes Land reisen würde, wo ich die Kultur und die Menschen noch nicht kenne. Pauline hat einen Raum kreiert, der mich an den gleichen Ort des vorsichtigen Betretens, des Erkundens mit den Augen und vielleicht auch den Händen bringt. Sie lädt mich zum Spielen ein und spielt mit mir, dann, als sie aus dem Hintergrund auftaucht und mit ihrem fliessenden und präzisen Tanz, mit ihren Aktionen und den zündenden Ideen ihre Welt zeigt, diese mit der Stimme, den Klängen und Bildern zum Leben erweckt.“
Gabriela Stoffel – St. Gallen

„Micha Stuhlmann ist Tänzerin, Performerin, Installationskünstlerin, Filmerin, alles in einem. Sie hat uns einen unvergesslichen Abend beschert. Ihre Arbeit ist magisch. Sie ist poetisch. Sie ist eine grosse Bereicherung.“
Manon Performancekünstlerin – Zürich

“…To me it had not only to do with life itself, the coming into, being here and leaving this world, but a lot of being a woman: lust and sex, taking care of others … but even more so passion and power!!”
Esther Ledergerber – Mulheim

„…Eine dunkle Höhle ist sie (Installation), ein Uterus, angereichert mit Gegenständen, die aus Träumen und Alpträumen stammen könnten. Überall regt sich geheimnisvolles Leben. Ein Totentanz wirft Schatten. Mottenschränke bergen Lichtlebewesen. Koffer überquellen mit Bildschirmgeschichten. Glasplatten und Spiegel reflektieren Wirrlichte.
Micha Stuhlmann füllt Paulines Bewegungen in jeder Sekunde, beeindruckt neben ihrer Kreativität, mit einer grossartigen körperlichen Präsenz – selbst in langsamsten Bewegungen. Installation und Performance (ver)führen in Bild, Assoziation, Seelentiefe. Die Frage, wo und wie Leben möglich wird zwischen rigoroser Gesetzesmoral und konturloser Freiheit wird auf assoziativer Ebene, dafür umso einprägsamer verhandelt. Lara Stanics Musik vertieft, überhöht und bezaubert.“
Thomas Joller – Projektleiter Offene Kirche – St. Gallen

„Beim Betreten des Performanceraumes wird dem Besucher schnell klar, warum er schon eine Stunde vor der eigentlichen Performance, bestehend aus Aktionen und Tanz gekommen ist. Es gibt  viel zu entdecken an und in der Installation, die alle Dimensionen des Raumes einnimmt.
Minutiös zu Stilleben arrangierte und mittels Licht und Spiegel in Szene gesetzte Alltagsgegenstände bieten eine Unmenge von Anknüpfungspunkten und setzen von Klang durchdrungene Assoziationsketten in Gang….Die permanente Metamorphose setzt sich in der Performance fort und Führt im Betrachter ihr Eigenleben weiter.“ Markus Brenner – Journalist – Konstanz