Einzelarbeit – Performance und Tanz

menschorientiert – körperorientiert – prozessorientiert

Am Anfang eines schöpferischen Prozesses steht der gähnende, offene Abgrund – Neugier, Spiellust und Nichtwissen fordernd.

Die Selbstversunkenheit, die wir aus Kindertagen kennen, ist Voraussetzung und Notwendigkeit, um schöpferische Schätze vom eigenen Grund zu bergen.

Die Beobachtung des Moments, das sinnhafte und zweckfreie Spiel mit den Dingen, die mich umgeben, die Beschäftigung mit dem eigenen und fremden Körper, der Selbstausdruck und die breite, offene Wahrnehmung für die Phänomene des Lebens sind die Vehikel, die uns auf unserer Reise durchs Leben begleiten. Die Erkenntnissuche scheint uns in Bewegung zu halten.

Auch die Methode der Selbstzerstreuung haben wir gelernt und werden gut gefüttert. Die unüberschaubare Anzahl von Möglichkeiten hemmt eher den Lebenshunger und führt zu einer unerklärlichen Appetitlosigkeit. Wir bewegen uns in einer Art Alltagstrance.
Oft helfen Magentropfen in Form von Reduktion und Einschränkung, um die Lust auf Leben anzuregen. Was bewegt mich eigentlich in meinem Menschsein?

Das prozesshafte Experiment in der Einzelarbeit lädt zum Entdecken auf eine Abenteuertour ein.  Die weissen Wände des Ateliers sind Projektionsflächen für intuitive Äusserungen und Themen. Unterschiedliche Fähigkeiten und Voraussetzungen kommen in diesem Raum zur Entfaltung.

In der Körperarbeit wird der Boden geschaffen, um Sinne und Fertigkeiten des Körpers für performative Entdeckungstouren zu öffnen und auszubilden.

In der performativen Arbeit steht der Selbstausdruck im Zentrum – mit dem dem Körper als Ausgangspunkt und Zentrum. Im eigenen Fundus wird geforscht, auf der Suche nach dem authentischen Fingerabdruck des eigenen Selbst.